Swap

Die Reelbox Avantgarde nutzt die dritte Partition sda3 der Festplatte als Swap-Bereich (Auslagerungsdatei). Mit einem RAM von 500 MB (Lieferzustand der Reelbox Avantgarde) wird der Swap-Bereich genutzt. Dieses kann in gewissen Bereichen zu Performanceeinbusen führen.

Den Status vom Swap prüft man über Telnet mit:

cat /proc/swaps

Wenn man den Speicher der Reelbox Avantgarde auf mindestens 2 GB RAM erweitert hat, wird der Swap im Normalbetrieb nicht benötigt. Daher kann man den Swap ausschalten. Nur wenn man die Reel als PC nutzen möchte, sollte man den Swap angeschaltet lassen. So schaltet man den Swap aus:

  • Telnet starten
  • als root anmelden
  • swapoff –a

Mit swapon –a kann man den Swap wieder anschalten.

Um den SWAP dauerhaft auszuschalten, muss man zusätzlich in der fstab das Mounten die Swap-Partition auskommentieren.

Das Verhalten der Auslagerung kann mit dem Parameter swappiness beeinflussen werden. Bei Performanceeinbußen und 500 MB RAM könnte ein Verändern dieses Parameters vielleicht helfen. Bei einer Swappiness von 0 wird nur in den notwendigen Fällen der Swap genutzt. Die Swappiness prüft man mit:

cat /proc/sys/vm/swappiness

und kann über die Datei /etc/sysctl.conf mit „vm.swappiness = 0“ auf Null stellen.

Im KDE kann man den Swap über den Prozessmonitor prüfen. Hier mit Swap On:

So sieht es bei Swapoff aus:

avantgarde/tips_und_tricks/swap.txt · Zuletzt geändert: 2011/09/29 22:20 von satellit
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